Vegetarismus im Leistungssport

Die Motivation als Mitglied des Vegetarismus zu sein, kann unterschiedliche Gründe haben. Zum einem gesundheitliche Gründe und zum anderen negative Erfahrungen. Durch Fleischverzicht werden weniger gesättigte Fettsäuren zu sich genommen, sodass das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen vermindert wird. Demgegenüber werden die im Fleisch enthaltenen Nährstoffe besser aufgenommen sowie wird das enthaltene Eiweiß als hochwertiger angesehen. Dadurch kann eine Mangelsituation entstehen, besonders für den Leistungssportler, der durch die Unterversorgung eine Beeinträchtigung seiner Leistung erfahren kann. Zudem gibt es im Fleisch keinen essentiellen Nährstoff, sondern zahlreiche Nährstoffe wie z. B. Eisen und Zink, die wesentlich besser aufgenommen werden. Weiterhin kann man im Vegetarismus von zwei Gruppen sprechen. Das sind zum einen die Vegetarier, die auch Eier und Milchprodukte konsumieren und zum anderen die Veganer, die sich strikt von Produkten pflanzlicher Herkunft ernähren. Der Vegetarier kann hochwertiges Eiweiß aus Milch und Milchprodukte entnehmen, wobei der Veganer sehr große Mengen an minderwertigerem pflanzlichen Eiweiß aufnehmen muss, um sein Bedarf zu decken. Das Hauptproblem des Verzichts auf tierische Produkte ist der Bedarf an Vitamin B12, dass für die Blutbildung und für das Nervensystem wichtig ist. Der Bedarf kann aber durch Nahrungszusätze in Tablettenform gedeckt werden. Der Veganer kann aber mit einer wohldurchdachten Kombination von verschiedenen pflanzlichen Eiweißen seinen Bedarf an Protein decken. Dies basiert auf positive Erfahrungen von einer ganzen Reihe von Weltklasseathleten.